Tagore-Kulturpreis

Der Rabindranath-Tagore-Kulturpreis

Im Jahre 2016 wird der 1986 von der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. gestiftete Rabindranath Tagore-Literaturpreis zum sechsten Mal in der erweiterten Form, als Rabindranath-Tagore-Kulturpreis ausgeschrieben werden. Durch die Erweiterung des Preises sollen deutschsprachige Autoren und Kulturschaffende ausgezeichnet werden, die auf besondere Weise dazu beigetragen haben, einem deutschsprachigen Publikum den Geist und das Leben Indiens näherzubringen.

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Weder die Herkunft der Autoren und Kulturschaffenden, noch die Literaturgattung bzw. die Form des künstlerischen Werkes sollen dabei als einschränkende Merkmale gelten. Die Thematik der eingereichten Werke kann sich auf allgemeine historische und geistesgeschichtliche gleichermaßen wie auf gesellschaftliche, künstlerische, politische und wirtschaftliche Aspekte erstrecken. Auch hervorragende Übersetzungen indischer Literatur, können mit dem Preis ausgezeichnet werden. Wissenschaftliche Fachliteratur wird nur dann berücksichtigt, wenn sie Themen behandelt, die nicht allein den Spezialisten ansprechen, sondern weitere Perspektiven haben. Durch die Erweiterung des Preises werden sämtliche Publikationen und Werke berücksichtigt, die sich durch hohes künstlerisches Niveau und besonderes Einfühlungsvermögen in die indische Kultur auszeichnen. Unveröffentlichte Manuskripte können nicht berücksichtigt werden.

Der Preis ist nach dem Dichter Rabindranath Tagore benannt, der in seinem umfassenden Werk von der Lyrik bis zum Drama, vom Essay bis zum Roman alle Literaturgattungen ausgeschöpft hat, um Perspektiven des Bildes vom Menschen und seiner Welt zu vermitteln. Eng verbunden mit dem literarischen Werk, für das er 1913 den Nobelpreis für Literatur erhielt, war Rabindranath Tagores Wirken als Maler und Komponist.
Die elfte Ausschreibung des Preises erfolgt im Jahre 2016 für das Jahr 2018; der Preis wird alle drei Jahre verliehen und ist mit 5.000 EURO dotiert. Über die Verleihung entscheidet eine Jury, die vom Bundesvorstand der DIG eingesetzt wird. Kunstschaffende, Rezipienten, Verlage, Galerien etc. sind herzlich eingeladen, geeignete Werke vorzuschlagen. Zuschriften müssen bis zum 31. Januar 2018 an die Adresse der DIG, Oskar- Lapp-Str. 2, 70565 Stuttgart, oder an die örtlichen Zweiggesellschaften eingesandt werden.

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