Zum 80. Geburtstag des bengalischen Dichters und unermüdlichen Brückenbauers zwischen Deutschland und Indien Alokeranjan Dasgupta

Der Rabindranath Tagore Preisträger, Träger der Goethe Medaille, des Ananda Literatur Preis (Kolkata) und des Sahitya Akademi Award, Neu-Delhi sowie des Pravasi Bharatiya Samman – um eine Auswahl zu nennen, feierte am 06. Oktober seinen 80. Geburtstag. 1933 in Kalkutta geboren, besuchte er später die berühmte Tagore-Schule in Shantiniketan und studierte danach in Kalkutta (Kolkata). Im Alter von 24 Jahren wurde Dasgupta Dozent für Vergleichende Literaturwissenschaft und Bengalische Literatur an der Yadavpur University von Kalkutta, veröffentlichte Lyrik und gehörte der Krittibas-Gruppe an, einem Kreis avantgardistischer Schriftsteller der späten fünfziger Jahre. Immer wieder war das Werk Tagores im Fokus seiner Forschung. Als seine erste vergleichende Studie zu Goethe und Tagore 1971 erschien, kam er mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland und lehrte ab 1972 am Südasien-Institut der Universität Heidelberg, war aber gleichzeitig – bis 1976 – noch Professor in Kalkutta.

Alokeranjan Dasgupta, der als einer der bedeutendsten Gegenwartslyriker Bengalens gilt hat neben zahlreichen Gedichtbänden auch viele wissenschaftliche und literaturkritische Werke verfasst und als literarischer Übersetzer bedeutende Werke vom Deutschen ins Bengali übersetzt und umgekehrt.

Die Deutsch-Indische Gesellschaft gratuliert ihm ganz herzlich und wünscht Gesundheit und weiterhin einen ungebrochenen Schaffensdrang!

Im Interview mit Jürgen Sander spricht er über seine Dichtung und sein Leben zwischen Indien und Deutschland.

Dasgupta zu Tagore im Interview mit Cristina Ricca

 

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