Münster: Indien 2015 – Richtung Demokratie oder Fundamentalismus, Vortrag mit Diskussion

Die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage Indiens nach der Wahl von Narendra Modi im Mai 2014 zum Ministerpräsidenten der größten parlamentarischen Demokratie der Welt ist Gegenstand eines Kurzvortrags im Sinne einer Einführung mit anschließender Diskussion von Dr. Prashant Gogia am Donnerstag, 15. Januar 2015, in der Zukunftswerkstatt Kreuzviertel, Schulstraße 45, 48149 Münster.

Indien wurde während der 66 Jahre seiner Unabhängigkeit 53 Jahre lang von der Kongress-Partei regiert, geprägt von der Nehru-Gandhi-Familie. Im Mai 2014 wählte das indische Parlament Narendra Modi (BJP –indische Volkspartei) zum Premierminister. Die Koalition National Democratic Alliance (NDA) erreichte 336 Sitze im Parlament. Die Hindu-Partei BJP bekam zum ersten Mal sogar eine absolute Mehrheit, die Congress Partei lediglich 44 Sitze. Für viele begann mit dem Regierungswechsel die ‚wirkliche‘ Demokratie in Indien, für andere eine fundamentalistische Epoche des Hindu-Nationalismus. Was ist seither passiert? Hat Modi seine Versprechen gehalten? Ist das Land heute weniger korrupt oder mehr kommunalistisch, also stärker geprägt vom Einfluss kultureller oder religiöser Gruppierungen beziehungsweise deren Konflikte?

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