Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst – auch in Trier und insbesondere im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Deutsch-Indische Gesellschaft e.V. und ihre Zweiggesellschaften können dabei eine wichtige Rolle spielen: nicht als Personalvermittler, sondern als unabhängige Plattform, die Menschen und geeignete Partner miteinander ins Gespräch bringt.
Netzwerkarbeit wird vor Ort konkret
Wie deutsch-indische Netzwerke praktisch wirken können, zeigt ein aktuelles Treffen in Trier. Vertreter von Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich, die Fachkräfte suchen, kamen mit einem Vertreter eines in Deutschland tätigen Rekrutierungsunternehmens und der örtlichen Zweiggesellschaft der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. zusammen.
Das Foto zeigt damit keine inszenierte Begegnung, sondern konkrete Netzwerkarbeit vor Ort.
Die Stärke unserer Zweiggesellschaften
Genau hier liegt eine besondere Stärke der DIG und ihrer Zweiggesellschaften: Sie sind lokal verankert und zugleich Teil eines über Jahrzehnte gewachsenen deutsch-indischen Netzwerks.
Sie können Kontakte ermöglichen, Gesprächspartner zusammenbringen und den Austausch zwischen Unternehmen, Institutionen und Menschen mit Deutschland- und Indienbezug fördern.
Dabei ist die Deutsch-Indische Gesellschaft weder Personalvermittler noch kommerzieller Dienstleister. Als gemeinnützige Organisation verstehen wir uns als unabhängige Plattform und Brückenbauer. Unser Netzwerk steht grundsätzlich unterschiedlichen geeigneten Akteuren offen.
Fachkräfte gewinnen – und beim Ankommen unterstützen
Mit der Rekrutierung allein ist es nicht getan.
Wer als Fachkraft nach Deutschland kommt, muss hier auch ankommen können. Integration, gesellschaftliche Kontakte und gegenseitiges Verständnis entscheiden mit darüber, ob aus einer beruflichen Perspektive eine langfristige Zukunft in Deutschland wird.
Gerade dabei können unsere Zweiggesellschaften einen zusätzlichen Beitrag leisten: mit lokalen Kontakten, ehrenamtlichem Engagement und einem Netzwerk, das Deutschland und Indien miteinander verbindet.
Deutsch-indische Beziehungen werden vor Ort konkret – manchmal beginnen sie ganz einfach mit einem Gespräch an einem Tisch.
Bild:
Netzwerkarbeit in Trier: Im Gespräch über den Bedarf an indischen Fachkräften im Gesundheits- und Pflegebereich.
